Donnerstag, 19. Mai 2016

KFZ Geburtstag

Während der Jahresauftakt mit Besuchen, Geburtstag, mehreren Kurztrips und paarmal quer über Afrika-fliegen durchaus ausgefüllt war, so sollte die Zeit von April bis zu den Sommerferien im Juni „eigentlich“ aus normalem Schulalltag -und dem einen oder anderen WE am Meer- bestehen und relativ geruhsam ablaufen. Dass die jetzige Zeit dank meinem lädierten Oberschenkel -besonders für mich- so geruhsam verläuft war hingegen nicht geplant. Dabei hat sich die Gesamtsituation dank KG und Schmerzmitteln zwar gebessert, wird aber wohl och einige Wochen dauern bis zum nächsten Wassersport. Bis dahin bleibe ich dann wohl blau zugekleistert...
Erotik
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Da an sportliche Aktivitäten also die letzten knapp 3 Wochen nicht zu denken, war haben wir versucht das Beste daraus machen zu lassen und es uns überwiegend hier in Accra gut gehen zu lassen. Dabei kamen dann solche Aktivitäten wie Haare schneiden, Surfcontest (statt SGE gegen Werder) schauen und dazu Sushi-machen o.ä.
 Friseurinnen
Sushi
Gesellschaft
 Dazu Projektwoche. Schon mal bei 36 Grad im Schatten eine Wand in der sonne gestrichen. Unbedingt ausprobieren...
...oder auch als Gegenteil Regentage aussitzen. Regen ist hier übrigens eine interessante Erscheinung. Dieser lähmt jegliches öffentliches Leben nahezu völlig. Kollegen kommen nicht zur Arbeit oder gehen früher, Schüler werden abgeholt, Autofahrer bleiben stehen und/oder fahren plötzlich als wäre in Europa 1m Neuschnee...
 Ring Road
Abschließend sei noch angemerkt dass wir seit heute -nach einem halben Jahr gefälschtes Diplomatenkennzeichen und einem knappen weiteren halben Jahr „Überführungskennzeichen“- wahrhaft ein reguläres Nummernschild erhalten haben. Wahnsinn wie schnell und einfach so etwas sein kann...

Samstag, 7. Mai 2016

1. Mai; Labour Day; 3ft / 13sec.

Labour Day bedeutet in Ghana gleichzeitig Montags frei, bedeutet langes Wochenende und bedeutet Freitag zuvor traditionell „National Cultural Festival of German Language“ am Goethe-Institut hier in Accra. Insgesamt eine tendenziell recht ghanaische inspirierte Angelegenheit, von strammer dt. Organisation eher wenig zu spüren, dafür aber anständige Lautstärke, 400 Schüler die irgendwo im Land irgendwie bei irgendwem Deutsch lernen, dazu Chicken and Rice plus ein nettes neongrünes Shirt für alle und insgesamt der 3. Platz für unseren Verein.  Allerdings musste der Auftritt ohne uns Trainer absolviert werden, denn wir saßen noch in einer Konferenz der Betreuer als draußen auf der Bühne -20 Minuten zu früh, sowas gibt es hier eigentlich garnicht- unsere Gruppe antreten musste. Hello Africa...

Danach mussten aber schleunigst die Bretter eingepackt und sich auf den Weg gemacht werden um vor der Rushhour und vor allem rechtzeitig zum Abendsurf in Gomoah Fetteh zu landen. Die Forecast war erneut vielversprechend und wir haben es noch zu einer 1a Abendsession an der Inside vom Point geschafft. Entspannte, lange, rechte alte-Herren-Wellen über einer nette Sandbank, was kann man Freitagsabends mehr erwarten?







Samstag früh galt es dann zeitig aufzustehen um rechtzeitig vor dem Wind am Point zu sein. 5:30 AM war genau richtig und Kollege Marco und ich hatten noch einen guten Morgensurf. Zumindest bis ich bei einem etwas übermotivierten Take-off einen prima Spagat gemacht und mir dabei einen sauberen Muskelfaserriss im Oberschenkel geholt habe. Sehr, sehr, sehr ärgerlich, denn das bedeutet eine sportliche Pause von mindestens vier, eher sechs Wochen und entsprechend war -und ist- meine Laune aktuell...

Randerscheinung des Ganzen war, dass es für die folgenden schönen Tage mit guten Wellen in Tills einen Fotografen am Strand gab. Während also der übrige Fachbereich Wassersport die Bedingungen genutzt hat, habe ich versucht die langen Stunden bis zum Sundowner -so gut es geht ohne richtig laufen zu können- zum Bilder machen zu nutzen. Zum Glück gab es über das lange WE dann noch netten Besuch von Teilen der übrigen pädagogischen Spitzen der GSIS die mir die Wartezeit versüßt haben, Danke an dieser Stelle dafür.








Anyway, die kommenden Wochen wird es vermutlich mehr von mir gemachte Bilder und eher keine von mir in Bewegung geben. Mal schauen wie sich die Sache entwickelt...