Donnerstag, 12. Dezember 2019

Silly Season

Die Redaktion verabschiedet sich auf diesem Wege in aller Kürze in die silly season am Kap,  in den vorweihnachtlichen Wahnsinn, von altgedienten Kollegen und vor allem von der verehrten, treuen Leserschaft für dieses Kalenderjahr. Das letzte, passenderweise verlängerte Wochenende rund um den 35. Farmers Day war ein angemessener Leistungstest für den untrainierten Körper mit ganzheitlich, gemischtem Vorbereitungsprogramm aus Wassersport und Braai. für den anstehenden Aufenthalt am Südzipfel des Kontinents. Der Testlauf wurde als erfolgreich klassifiziert, entsprechend steht einer erneuten Saison nahe dem Südpol nichts mehr im Weg.




Wir wünschen abschließend einen guten Rutsch nach Weihnachten und anschließend ein besinnliches Jahr 2o2o! Falls das neue Jahr etwas an individuellen Wünschen offen lassen sollte, sich einfach vorstellen man stünde hier an einer beliebigen Accra`schen Strassenkreuzung und verkaufe -natürlich jeden Tag- Obst/Kaugummi/Wasser oder was-auch-immer. Dennoch erneut Afehiya paa und dann auf ein Neues 2o2o!


Sonntag, 1. Dezember 2019

Intermezzo zu 55% smooth

Die Rückkehr von 50% der Redaktion ins heimische Herz der Finsternis war bedauerlicherweise, zeitweise mit einer mittleren Bewegungseinschränkung verknüpft. Diese Einschränkung ist mittlerweile einigermaßen wiederhergestellt, allerdings war bislang wenig sportliche Betätigung angesagt. Rehabilitation in den Bergen und an weiteren bisher, tendenziell eher unbekannten Ecken der Stadt, stand auf dem Programm. Entsprechend kein wassersportlicher Schwerpunkt an dieser Stelle, sicherlich wird dies allerdings zumindest ein Teil der treuen Leserschaft dankbar wahrnehmen.

 





Ersatzweise also dawn patrol in den Bergen und am Arbeitsplatz. Beides für einen guten Zweck. Einmal aus Eigen-, ein weiteres Mal als Fremdnutz, beides erfolgreich und somit beides das frühe Aufstehen wert. Außerdem alternativlos. Anschließend folgte eine Reise in die togolesische Grenzregion und auf verschiedene Berge -Mt. Krobo und Mt. Gemi- in selbiger Gegend. Alles streng als therapeutische Maßnahme geplant und durchgeführt, fit ins hohe Alter -vor allem aber für das nahende Kapstadt- ist die Devise. Es scheint sich ausgezahlt zu haben, denn am heutigen ersten Advent hat die gesamte Redaktion den ersten Kontakt mit bewegten Wassermassen erfolgreich absolviert.  
 













Zusätzlich zu diesem Erfolg hat das Gastland den prestigeträchtigen Wettstreit mit Nachbarn und Erzrivalen Nigeria um den besten Jollof rice für sich entschieden. BBC schreibt: 
Die weitere Fachpresse -angeführt vom weltweiten Papst des Jollof Max G. Gross- zeigt sich dabei wenig überrascht. Herzlichen Glückwunsch! We dey!




Montag, 11. November 2019

Intermezzo


Nachdem die Redaktion zur Zeit noch immer über zwei Kontinente verteilt weilt, gibt es in dieser Wochenschau lediglich einen kurzen Rückblick in bewegten Bildern aus der letzten pädagogikfreien Zeit. Denn während die aktuell südliche Hälfte der Redaktion deutlich mobiler ist als deren nördlicher Gegenteil, so hatte letztgenannter Teil zuletzt immerhin ausreichend Zeit um den Scorsese zu geben. Dadurch geprägt ist sich die Regie dabei natürlich bewusst, dass heutzutage 7+ Minuten die Konzentrationsfähigkeit der Generation Instagram auf eine harte Probe stellen, man sei sich dessen entsprechend vor dem leichtfertigen Klick bewusst, zumal es sich bei den Aufnahmen ausschließlich um bewegtes Wasser handelt. Die Redaktion verbleibt in der Hoffnung auf eine baldige Wiedervereinigung und damit verbunden auch baldige Neuigkeiten für den treuen Leser aus dem Herz der Finsternis.




Dienstag, 29. Oktober 2019

Himmel & Wahrheit

Während der letzten Wochen war die Reaktion aus verschiedenen Gründen zu verschiedenen Zeiträumen über die verschiedenen, aktuellen Heimatkontinente verstreut. Bevor diese Verstreuung begann, kam allerdings zum Glück der Himmel dem Herzen der Finsternis erneut erstaunlich nahe. Allerdings mussten sich diese Bedingungen einigermaßen hart -und mit erneutem Schaden am Vierradantrieb- erarbeitet und bezahlt werden. Das Ende der Regenzeit lässt noch immer auf sich warten. 









Die Zukunft, aber nicht die zeitnah sich an die Regen- anschließende Trockenzeit, könnte allerdings erschreckend anders aussehen. Denn mit solchen Bedingungen wäre es schlagartig und endgültig vorbei, wenn diese Pläne des chinesischen Konsortiums plangetreu umgesetzt werden sollten. Ein furchteinflößendes Szenario, selbstredend dazu auch gesellschaftspolitisch äußerst kritisch zu betrachten und nebenbei auch nur eines von zahlreichen -Neun insgesamt- über die gesamte Central Region verteilt. Welche wahren Beweggründe sich dahinter verbinden bleibt weiterhin unklar, Erosionsschutz oder reine Gutmenschlichkeit sind definitiv auszuschließen. 


Die Zeit wird die Wahrheit ans Licht bringen. Ebenso das Papageienjunge, welches noch in seinem Loft mit Seeblick sitzt. Zunächst wird allerdings erst die nahe Zukunft erledigt, sprich weiterhin für hoffentlich kurze Zeit auf verschiedenen Kontinenten verweilt und diverse Kleinigkeiten abgehakt, um anschließend gemeinsam in die Trockenzeit starten zu können.