Sonntag, 21. Januar 2018

Entertainment Ticket


Das Entertainment Ticket fällt inmitten des auf- und abflauenden Harmattans althergebracht trocken und staubig aus. Dagegen helfen die verschiedenen ebenso althergebrachten Alternativen Strand- und Meerbesuch, Flüssigkeitszufuhr, Luftveränderung oder auch individuelle Fortbildungen in der hiesigen Ornithologie. Weniger förderlich ist dagegen der Besuch von zahlreichen Praktikanten kreuz-und-quer durch die Stadt. Anyway. Zumindest lernt man dabei erneut neue Teile der aktuellen Wahlheimat kennen.
Unter Geiern
 Staubig
Luftveränderung
 Flüssigkeitszufuhr
Immerhin sieht der neue Friday dress der Schule ziemlich nach WSL Kommentatoren aus.

Das Ausmaß an Wassersport hält sich dabei momentan im Rahmen, seit der Rückkehr vom Stadtkap gab es keinen einzigen nennens- und Tills-werten Swell. Dafür wurde nennenswert viel der Stadtstrand gesurft Labadi Beach gesurft und bisher wurden auch noch keinerlei Anzeichen von Ebola, das Wachsen eines dritten Auges o.ä. festgestellt. Da es seit Wochen nicht geregnet hat ist allerdings auch der Hauptabwasserkanal der Stadt beinahe ausgetrocknet und dies wirkt sich positiv auf die Wasserqualität aus. Man konnte teilweise in Labadi den Boden erkennen, crystal clear, unglaublich. Dafür sieht man dann allerdings auch jede der zahllosen Plastiktüten deutlich...
Wer noch Zeit hat für einen Flug über einen einsamen Beachbreak...

Samstag, 13. Januar 2018

Trilorgie III

Der/die/das Surflife. Es gab eine Zeit, vor ca. 10 Jahren, in denen die Redaktion Kapstadt als allerhöchstens fünftklassiges surftechnisches Reiseziel eingeordnet hat. Diese Einstufung basierte auf der ursprüngliche Annahme, dass eine Großstadt mit einer über mehrere Generationen gewachsenen Surfkultur ausschließlich überfüllte Strände zu bieten haben muss. Großer Fehler. Vor allem wenn man gewillt ist etwas Aufwand zu betreiben und/oder noch besser dabei von jemanden mit 10 Jahren aufwärts an Erfahrung in der Region zur Seite hat. Dann surft man -von den big name spots abgesehen- stets mehr oder weniger alleine und vor allem immer qualitativ 1a. Unglaublich! Deswegen an dieser Stelle MUCHAS GRACIAS an sämtliche EnDo-Beteiligten die uns einige all time cold water Indo sessions serviert hat. Derselbe Dank gilt auch die Fotografen Püsti und Pete (https://www.instagram.com/southern_endo/) für die Foddos! Das war nicht das letzte Mal! Hasta pronto!


























   

Trilorgie II

Vom tierischen Lifestyle geht es jetzt weiter mit dem wilden Wildlife rund um und ebenso vom Muizenberg. Die nahe Umgebung um das gewählte Hauptquartier bietet alles, um sich problemlos innerhalb von 90 Minuten von den Touristenhorden zu entfernen und anschließend komplett alleine durch schottische Landschaften o.ä. wandern zu können. Blick sowohl auf Indischen sowie Atlantischen Ozean inklusive. Wenn man allerdings der unmittelbaren Vermischung dieser beiden Gewässer möglichst nahe sein möchte kommt man an den wilden Horden kaum vorbei. Außer evtl. auf dem Seeweg, aber da das Paddeln an irgendwelchen gottverlassenen Spots im Nature Reserve am Kap auch an sich angsteinflößend genug ist, haben wir uns den Anblick des letzten Kilometers von Seeseite aus gespart.