Nach
einigen von Drumpfsinn allerorts erfüllten und dazu leider auch surfarmen Tagen
gab es für mich über dieses Wochenende einen Kurztrip nach Windhoek zur
Fortbildung der pädagogischen Fähigkeiten.
Dabei gefällt Namibia mit den Vorzügen von Südafrika und erschreckt mit
den Nachteilen desselben. Landschaftlich -selbst rund um die Hauptstadt-
durchaus beeindruckend, kulinarisch Weltklasse und preislich sehr angenehm.
Dafür ist dann aber auch die große Mehrheit der Hellhäutigen in Windhoek überwiegend
mindestens sehr gut genährt und die große Mehrheit der Farbigen sieht man
überwiegend beim servieren der Speisen, als Zimmermädchen oder Security. Ein prima
südafrikanisches nebenher, aber Drumpf wird sicher eine Idee haben.
Etwas
gespalten fliegt man danach zurück nach Westafrika. Das südafrikanische
Parallelwelt-System kann es sicherlich nicht sein, andererseits geht es der
Bevölkerung dort deutlich besser als dies in den allermeisten anderen Teilen
des Kontinents der Fall sein dürfte.
Hier
in Ghana stehen zusammenhängend dann in 1 ½ Wochen die Wahlen an. Die völlig
unabhängige Presse überschlägt sich bereits mit geradezu Drumpf` `esquen
Meldungen. Fraglich wie viel sich mit den Wahlen hier wirklich ändert, die
Korruption scheint tief verwurzelt, aber immerhin wurden, wegen der leicht angespannten
Sicherheitslage, gerade sämtliche Klassenfahrten in ländliche Gegenden in der nächsten
Woche von der dt. Botschaft abgesagt. Der Weihnachtskonsum-Wahnsinn hingegen spricht
eine vollkommen andere Sprache und regiert bereits allerorts ungebrochen. In
diesem Sinne einen frohen ersten Advent aus Accra!

















