Mittwoch, 17. Februar 2016

Fasching

Eine interessante Innovation: Faschingsferien. Jede Menge positive Seiten: Ohne Faschingswahnsinn eine Woche off. Optimal zu nutzen in Kaptstadt, zwar derselbe Kontinent, aber ein geringfügig anderes Afrika als es uns von hier mittlerweile bekannt ist.
Wohnhaft in Muizenberg am indischen Ozean bei angenehmsten Temperaturen -dem dortigen Sommer- war schon nach kürzester Zeit vom westafrikanischen Trubel wenig mehr zu spüren. Kein Stromausfall o.ä., traumhafte Unterkunft (Danke an Karina & Gerrit von EnDo) exzellente Verpflegung sowie exzellenter Wein haben einen auch die -speziell für unsere Verhältnisse- arktischen Wassertemperaturen sowie gelegentliche Hai-Alarme schnell vergessen lassen. Außerdem ist alles zusätzlich durchaus noch bezahlbar, u.a. auch Surfmaterial, aber seht selbst:
 Kulisse halbwegs ok
EnDo Hotel Muizenberg
Mühsamberg
Hier lebt der Ozean noch. Hoffe das bleibt so!
 Rot = Sombrero auf & ins Trockene
 Weinprobe Steenberg
 Angemessenes Ambiente
Haben nach 3 Kisten aufgehört...
...denn es wurde noch Kleingeld für Bretter benötigt
 (Hätte mehr bestellen sollen)
Materialschlacht
Table View
Westküste
Kelp & co.
 Ok, ansonsten eben...
 ...nochmal Weingut besichtigen
 Jetzt fällt mir nichts mehr ein
Fazit: Es war ganz fürchterlich am Kap... 

Donnerstag, 4. Februar 2016

Eine Woche...

..nach dem 50sten Geburtstag wurde das Wochenende genutzt um den anwesenden ehemaligen Erziehungsberechtigten eine Handvoll kulturelle Highlights Ghanas zu zeigen. Dazu durften die Eltern vorerst ohne uns etwas Urlaub im Harmattan in Anomabo Beach nahe der Hauptstadt der Central Region namens Cape Coast machen.


Nach erfülltem Bildungs- & Erziehungsauftrag sind wir dann gefolgt -5 Cedi an 3 Kontrollen, gute Quote- und haben von dort aus den Canopy Walk im Kakun National Park erkundet. Sehr beeindruckend -vor allem für einen Höhenfanatiker wie mich- und es wäre noch schöner gewesen wenn man nicht von einer Gruppe amerikanischer Teens der Generation Selfie umgeben gewesen wäre. Anyway, hätte, wenn und aber stehen bekanntlich nicht auf dem Platz und es erhält auch ansonsten das Prädikat Sehenswert.




 Anschließend Mittagspause in Han`s Botel mit Blick auf verschiedene Eidechsen.


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 ...und dann weiter ins Sklavenfort von Cape Coast, einem der beiden größten und am besten erhaltenen Forts an dieser Küste.  Mindestens ebenso beeindruckend wie der Nationalpark, nur leider vor einem deutlich gruseligeren Hintergrund. Diesen konnte man in dunklen Zellen tatsächlich erschreckend gut nachvollziehen, der Eindruck ist dabei ähnlich wie in den erhaltenen Erinnerungen und Mahnmalen der großartigen Highlights der deutschen Geschichte der letzten Jahrzehnte. Erstaunlich übrigens dass die Deutschen beim Sklavenhandel keine große Rolle gespielt haben, es hätte gut gepasst, was war da nur los...?




Surfline Ghana: Ebenso gruselig war dass gleichzeitig der 1. gute Swell seit Mitte November lief und ich mir selbigen von der Mauer des Forts anschauen konnte...
 ...immerhin gab es auf der Heimreise nochmal Fete:



...aber  jetzt wünschen wir meinen Eltern einen guten Heimflug & bedanken uns für den Besuch! 
Für uns geht es Samstag weiter nach Kapstadt und von dort gibt es die nächste Wochenschau...