Montag, 27. März 2017

No blame approach...


...-Fortbildung der Schule an diesem WE bedeutete ärgerlicherweise ebenso no surf approach für uns. Da das zurückliegende WE surftechnisch allerdings als überaus erfolgreich einzustufen ist hält sich dieser Verlust im Rahmen.

Sympathischer Botschafter & Päd. Vertreter des Landes
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Also verbachte man die letzten Tage seit längerem mal wieder in der Stadt, pendelnd zwischen Pädagogik, Kultur und dem Pool des somewhere nice Hotels. Auch wenn alles beinahe nahe nahtlos ineinander übergeht war ein Highlight die Ausstellung des ghanaischen Fotografen James Barnor im Alptraumhaft hässlichen Ambiente der Mövenpick Ambassador  Hotel Expat - Hölle im Zentrum Accras. Am Schwimmbad dessen fühlt man sich nicht weit weg vom standardisierten dt. Freischwimmbad und auch das Klientel ähnelt sich. Nur dass hier der Expat - Faktor dazu kommt und jeder Besucher meint er hätte zumindest nach seinem Facebook-Profil wahlweise mindestens die Ausstrahlung von Humphrey Bogart oder Audrey Hepburn.  Die Ausstellung selber allerdings war eine sehr schöne Zeitreise ins Ghana der 60er bis 80er Jahre. Schließlich hat der Fotograf selber, geboren 1929 und aktuell in London lebend, ein gewichtiges Stück der neueren ghanaischen Geschichte in beeindruckenden Bildern, die nebenbei in Westafrika sicherlich ihresgleichen suchen, dokumentiert. Alles immer noch im Rahmen der 60-Jahre konnte man dabei von Pädagogik und verpassten Sonnenaufgängen auf dem Meer vor Gomoah Fetteh passabel abschalten.
Mövenpick - Hölle
Nationaltheater gegenüber. Eines Tages...
Ausstellung
Staatsgründer Nkrumah bei der Rückkehr nach der Unabhängigkeitserklärung 1967
Magazin - Cover. Man beachte die klassisch westafrikanischen Titelthemen
 GSIS
 Später
 Später II
 Jetzt heißt das Ziel Osterferien und die verbleibenden zwei Wochen bis dahin sollten machbar sein...

Sonntag, 12. März 2017

Wir sind 60.



Im Anschluss an die Aktivferien folgte zeitnah letztes Wochenende mit dem Independence Day ein geschichtlicher Höhepunkt des Gastlandes. Jeglicher Endzustand gerät in den Hintergrund solange alles unter rot-, grün-, gelben Bannern und schwarzem Stern versinkt. Für Dekoration besteht hier grundsätzlich ein Faible, es verwundert also nicht dass es an diesem besonderen Tag auch besonders motiviert ausgelebt wird. Immerhin galt es schließlich zusätzlich dieses Jahr lange 60 Jahre Unabhängigkeit von den Briten zu zelebrieren. Mit Militärparade, Tanz und Musik hier in Accra selbstverständlich. Wir haben zum Feiern dafür extra den dazugehörigen freien Montag mit der passend passablen Wellenvorhersage verknüpft und wunderbar in Gomoah Fetteh verbracht.    

 Freitagnachmittag. 
 Ein guter Wochenausklang.
 FCS II scheinbar besser als Schaumkern
 60. Jahre!
Mittlerweile vor unsrer Haustür in Accra.
 Und auch...
...sonst...
...allerorts.
 Nur nicht am städtischen Abwasserkanal.
(Anm. d. Red.: Ungefilterte Quelle der Wasserqualität in Labadi Beach)

Bessere Wasserqualität

Bei der Rückkehr gab es dann für uns noch die Rückkehr von somewhere nice Hotelbesitzer Max zu zelebrieren. Jetzt steht bei steigenden Temperaturen auch eine steigende Anzahl an Poolbesuchen nichts im Wege. Vorher noch schnell die anstehende schuleigene Bilharziose Untersuchung nach Volta quasi Durchquerung im Februar auszählen und dann wird man sehen wo man steht.
Nochmalige 60. Jahre Feier