Sonntag, 25. September 2016

Founders Day II

Die vergangenen 10 Tage seit der letzten Wochenschau waren erwartet beladen mit pädagogischen (Schule hatte Besuch von Schülern zwei anderer Schulen), sportlichen (Surf Contest) und sozialen (Ingas Geburtstag) Highlights.
Die heutigen Nachrichten beginnen mit dem pädagogischen Teil, der Teilnahme unserer Lehranstalt an einer Art „länderübergreifenden“  Musikaustausch. Beteiligt waren neben der GSIS auch die dt. Schule Kiew und eine Musikschule in Leipzig. Letztes Jahr haben sich alle Schulen in Leipzig getroffen, dieses Jahr waren die Teilnehmer für eine Woche hier. Selbstverständlich mit Rahmenprogramm und angemessenen Festivitäten. Mehr Bilder für Sachkundige und/oder Interessierte dazu auf der Faceboom-Seite der Schule.
Anbei lediglich kurz unser local Staff der bei der Eröffnung, vermutlich ungeprobt, etwas Rhythmus zeigt. Rhythmus ist durchaus beeindruckend.
In den Rhythmus dieser Woche passte dann auch optimal der nächste Feiertag, der Founders Day, da sich dieser wunderbar an Ingas Geburtstag anschließt. Kulinarisch gab es dazu Expat-style-Sushi und wir haben es -unter größter Anstrengung- zum ersten Mal geschafft die letzten Gäste in der altehrwürdigen Container Bar zu sein.


Am vorangegangenen Wochenende fand außerdem in Kokrobite -wie anscheinend auch weltweit- der „International Coastal Clean up Day“ statt. Inklusive Müll sammeln, Konzert, gefühlten 1000 Obrunis am Strand und vor allem Expat-Surf Contest. Alles organisiert von Mr. Bright und für mich mal wieder Gelegenheit ein farbiges Lycra anzuziehen. Ergebnisse siehe Heat sheet und Bedingungen siehe Foto.





Dazu hatten wir über dieses WE noch Begleitung von Kolleginnensohn Robin und so konnte neben Contest und Pizza beim Italiener auch mal wieder ein Surfkurs -inkl. Vorbereitungseinheit Materialgewöhnung- abgehalten werden. Da fühlt man fühlt sich wie in die 2000er versetzt...


Dafür haben wir uns dann an diesem WE Urlaub genommen und sind zur Feier unserer Vertragsverlängerung an der Schule ganz ohne Auftrag nach Gomoah Fetteh gefahren. Es hat sich gelohnt und nach einem Jahr andauernder Anstrengung haben wir auch endlich diese begehrte Plakette erhalten:



Mittwoch, 14. September 2016

Montag spontaner Feiertag

Nach einer etwas hektischen letzten Woche -bisschen Sporttag organisieren, bisschen Doppelt-Konferenz, Chefin bisschen Malaria, bisschen Reifen-vor-der-Schule-in-der-Sonne-wechseln und anderen Kleinigkeiten- gab es kurz vor dem Wochenende noch als positive Überraschung einen spontanen Feiertag. Nachdem also alles dachte dass die sprichwörtlichen Geier bereits lauern kam am Donnerstag dann -afrikanisch organisiert- eine Email dass der Montag schulfrei ist. Kurzfristig, aber beschwert hat sich keiner.
  Die Geier mussten also weiter warten...
...und auch das Schneckenprojekt der Grundschule ging nur langsam voran. Diese Tiere sind hier eine Delikatesse, kosten in dieser Größe die Unsumme von 4 €uronen pro Exemplar und werden nur an besonderen Anlässen kredenzt. Nachdem die Schule sich also so ein Prachtexemplar zur Anschauung zugelegt hatte war die Vorfreude des local Staff natürlich groß... (Anm. d. Red. Nach dem Wochenende ward die Schnecke nicht mehr gesehen.)
Dafür konnte man -der Regenzeit geschuldeten Straßenverhältnissen- nach längerem endlich wieder die Umgehungsstraße ins geliebte Gomoah Fetteh benutzen. Also noch schnell das Auto dafür auf Vordermann bringen lassen und dann ab ins Reihenhaus und die restlichen -kleinen- Wellen vom vorherigen WE ausnutzen. 
Road Dirt
Reihenhaussiedlung 
 Mittags am Point
 Reste...
...verwertung vom letzten WE

 Als Besuch gab es diesmal dazu eine -fälschlicherweise in brasilianischen Farben- lackierte Gottesanbeterin, man darf gespannt sein was als folgen mag...