Dienstag, 27. Oktober 2015

Dreiteiler

Kapitel I: Pädagogischer Teil
Mit dem Ende der Herbstferien im Urwald der Western Region hat der pädagogische Alltag Einzug gehalten hier in Westafrika. Bedeutet nach dem Herz der Finsternis direkt Förderpläne schreiben, Elterngespräche führen, Inga arbeitet offiziell als Integrationshelferin full-time an der Schule, der ganz normale Wahnsinn usw. Genug Realität also um das erste Wochenende nach den Ferien direkt am Meer im altbekannten Tills Beach zu verbringen. Zumal zufällig die Wellenvorhersage recht ertragreich erschien...
    
Tills Resort, wie üblich menschenleer
Frühstück
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Kapitel II: Surfline
Für Gomoah Fetteh war der ghanaische Standart angesagt: Swell aus Süd zwischen 1-1.5 Meter und 13 Sekunden Periode. Seit wir hier sind jede Woche ein neuer Puls in dieser Größenordnung. Hält sich einige Tage, lässt dann nach und es folgt die nächste Runde. sehr, sehr konstant. Dazu am Homespot Tills Beach morgens stets kein Wind und gute Bedingungen. Für die umliegenden Points  darf es aber auch gerne noch ein-zwei Fuss mehr haben...
6 Uhr
Crispy Beachbreak conditions 
 Beachbreak frontal
Ab vormittags meistens etwas Wind aber gut surfbar
 Beachie vorne, Point A im Hintergrund
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Kapitel III: Kulinarisch
Es wird weiterhin eine prima Mischung zwischen sämtlichen Welten gelebt. Vom einheimischen Markt mit -sagen wir mal- sehr, sehr günstigem Obst und Gemüse über westliche Supermärkte und lokalem, dirt cheap Streetfood bis zum 1a Sushi-Restaurant ist alles vorhanden. Fortsetzung dazu folgt...

 Mittelklasse Oktopus ohne Spiess
 Oktopus am Spiess
 Private Einladung
 Nationalgericht I: Red Red 
(Kochbananen, Bohnen, Chilli, Knoblauch & Tomaten)
 Yam am Markt
 1a Sushi in Accra
 Abschließend sei festgestellt dass es auch hier gerade stark auf Weihnachten zugeht...

Dienstag, 20. Oktober 2015

Herz der Finsternis II

Frei nach Joseph Conrad erfolgte diese Herbstferien eine Rückkehr in die Western Region welche mich vor vielen Jahren mit dem Zauber Afrikas infiziert hat. Zugegeben, es ist vom Wahnsinn der letzten Reise ein Stück entfernt, was auch damit zusammenhängen könnte dass fast eine Dekade  dazwischenliegt -scheinbar wird man älter oder zumindesten so etwas Ähnliches- aber dafür gab es jetzt meistens ein richtiges Bett, etwas g`scheits zum Essen, ein kaltes Bier außerdem sowie (bisher) keine Anzeichen einer eingehandelten Malaria.
Schon bei der Anreise ins altbekannte Busua Beach -dem Surfcity von Ghanas, ca. 250 km westl. von Accra- hat  sich außerdem das Diplomatenkennzeichen erneut mehr als bewährt. Im Gegensatz zu einer Unsumme an Polizeikontrollen und einer Unsumme an Schmiergeld  beim letzten Besuch -dieses Jahr im April per Mietwagen- war der einzige Satz eines Polizisten dieses Mal: Have a safe journey! Irgendwie muss es also dringend möglich gemacht werden dieses Kennzeichen weiterhin zu behalten...
Balkonien in Busua
Backyard Boards
Blurry Busua
Bekannt
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Bevor es für die restliche Zeit nach Cape 3 Point an das süd-westliche Kap von Ghana weiterging.  Dort gibt es eine 1a Eco-Lodge  -d.h. alles absolut ökologisch vertretbar, Baumaterialien, Verpflegung, Energieversorgung, alles völlig autark- inkl. vorüberziehenden Walen, eierlegenden Schildkröten, kalten Getränken und (zufällig) einen der besten Surfspots des Landes.    
 
Gen Westen
 Escape 3 Point Eco-Lodge
  Balkonien II
 
Biologisch abbaubar
 Tagsüber I
 Tagsüber II
Nightlife I
 Nightlife II
 Nightlife III
 Hängematte I
Hängematte II
High Tide
  
 Low Tide
Katakor / LPs
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Dort am Wochenende wieder abzureisen fiel uns mehr als schwer. Zum Glück gestaltete sich die Heimreise nach Accra durch zuvor heftigste Regenfälle mehr als abwechslungsreich und anspruchsvoll. Teilweise wäre ein Amphibienfahrzeug sicher besser gewesen aber da alle Insassen schwimmen konnten -und wir in Begleitung von schwerem Gerät fuhren- haben wir etwas riskiert und sind sauber zurück in der großen Stadt gelandet.
Seepferdchen
Freischwimmer
Silber
Konvoi
Nach verlassen der Dirtroad: Karneval auf der Hauptstrasse