Dienstag, 21. August 2018

Grüne Hölle

Kurz vor der ersten Vorstellung der neuen Spielzeit in der pädagogischen Manege gab es, am Vortag, dazu passend außerdem den Saison-Eröffnungs-Hike der Mountaineers. Mittlerweile als Alternative zum bewegten H2O durchaus etabliert und zusätzlich, da als BBQ-Hike angelegt, besonders attraktiv so kurz vor der anstehenden Tournee des große Zirkus fiel die Entscheidung verhältnismäßig simpel. 



Allerdings sei an dieser Stelle erwähnt dass, obwohl es bis für eine angebliche Regenzeit wenig bzw. fast gar nicht geregnet hat, doch ein massiver Unterschied in der Vegetation feststellbar ist. Die Ebenen sind grün, das Gras hoch und die Pfade kaum zu erkennen. Verglichen mit ähnlichem Gelände zur Trockenheit eine mittelgroße Umstellung und dem frohen Wandersmann transparent gemacht durch fehlende Sicht, sowohl Nah als auch Fern, scharfkantiges sowie gerne mannshohes Gras mit qualitativ hochwertigem Schnittpotential und der gewohnt sportlichen Temperatur nur dass diese durch eine gestiegene Luftfeuchtigkeit abgerundet wird. Ergo, es fühlt sich an wie Afrika.



Dennoch ist durch den sozialen Akzent der Saisoneröffnung der sportliche Schwerpunkt geringfügig in den Hintergrund verschoben worden. Schließlich wollte noch ein BBQ entfacht und der transportierte Getränkenachschub am Gipfel evaluiert werden, damit anschließend beim Abstieg weniger Kilo auf die Truppe zu verteilen ist. Durch diese Annehmlichkeiten -Anm. d. Red.: Morgendliches BBQ im Nirgendwo ergänzt durch importierten Rotwein erhält das Prädikat unbedingt empfehlenswert- ein überaus gelungener Ausflug in die grüne Hölle.






Samstag, 11. August 2018

Licht & Schatten


Mit der Heimreise der Redaktion ins Herz der Finsternis stand zum Ende der pädagogikfreien Zeit noch der Besuch unserer Gastgeber der letzten drei Weihnachten vom Kap der guten Hoffnung ins Haus. Im Zuge dessen sollten Licht und Schatten gemeinsam ertastet werden, befinden wir uns doch im Herzen der Swell-Saison, allerdings auch im Herzen der Regenzeit.






Die Besucher aus dem Süden des Kontinents wurden dabei gebührend kolonial empfangen und die ersten Tage -ohne Swell & ohne Regen- zum Akklimatisieren ins heimatliche Gomoah Fetteh gebracht. Dafür war das Licht für Tischtennis sowie Bar- und Frisörbesuche geradezu ideal.




Anschließend führte die Route weit nach Osten um neue Kleidung abzuholen. Der sportliche Aspekt der Reise konnte dabei ebenso bestätigt werden, wie kurzfristige Ölwechsel unter Mangobäumen sowie das Besichtigen von der Kleidung der Besucher angemessenen Kolonialbauten. Tolles Licht, wenig Schatten, letzterer höchstens auf dem Wasser.

















Nach der Rückkehr in die Hauptstadt ging es weiter nach Norden um einige wellenarme Tage in den Bergen zu verbringen. Ohne guiding durch die Ghana Mountaineers wurde sich dabei unterhalb der gewohnten 8000er Marke aufgehalten, dennoch ein interessanter Kontrast an Licht und Schatten zur bisher vorherrschenden Höhe Null.





Zum Ausklang galt des dann abermals die erhoffte Bewegung im südlichen Atlantik zu genießen. Gomoah Fetteh in guter Form war dem Niveau des Besuch vom Kap angemessen und alle Beteiligten waren anschließend überaus zufrieden mit dem Verlauf der Reise.