Kapitel I: Motorsport
Der
letzte Dirtroad-Trip oder tendenziell laut unserem Mechaniker eher der
vermutet seltene Einsatz des 4WD der Vorbesitzerin hat unserem bislang maximal
bewährten Gefährt scheinbar etwas zugesetzt: Mit unserer letzten Heimfahrt gen
Accra ist zumindest ein unangenehmes, metallisches, rhythmisches Rattern
aufgetaucht und -seltsamerweise- trotz längerem Ignorieren auch nicht von
alleine wieder verschwunden. Folglich war der erste Besuch beim Mechaniker
angesagt und dieser Besuch verlief durchweg 1a afrikanisch positiv: Noch mit
üblen Vorahnungen -gemeinsam mit unserem Gärtner- zu einer bekannten Werkstatt
gefahren wurde dort nach kurzer Diskussion von einem eingespielten 3-Mann-Team
innerhalb von Minuten der Fehler gefunden: Gebrochene Antriebswelle des 4WD
vorne links. Hat weniger als 30 Minuten gedauert und war so mit das Beste was
ich an Teamarbeit je gesehen habe. Drei Leute plus ein Werkzeugkasten, jeder
wusste was er tat, es ging blitzartig. Danach war das Auto wieder einsatzbereit,
wenn auch ohne 4WD, und für den nächsten
Tag wurde das passende Teil organisiert und
wieder eingebaut, wieder eine Aktion von 30 Minuten. Gekostet hat das
Ganze dann keine 90 €uronen, Stressfaktor für uns Null, es war optimal. Mit
etwas Gelassenheit und Vertrauen können hier jede Menge auftretende Probleme
definitiv recht problemlos werden.
Kapitel II: Chance for children
Auch
wenn alle Surfproleten jetzt aufstöhnen in der Vorweihnachtszeit an dieser
Stelle mal etwas wirklich Sinnvolles. Letzten Freitag dann Teachers Trip zum
Strassenkinder-Projekt Chance for Children in Hebron nahe Accra. Unsere Schule
arbeitet an einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit dieser Schweizer NGO. Falls
irgendjemand zu Weihnachten wirklich etwas Anständiges unterstützen möchte hole
er sich hier mehr Informationen:
http://www.chance-for-children.org/de/
Ansonsten
kann er sich darüber amüsieren dass wir anschließend noch sehr nett, sehr
ausgiebig und unpassend sehr, sehr lächerlich überteuert auf Kosten unserer
Schule zum Essen eingeladen waren.
Kapitel III: Bushmeat
Samstagabend
gab es dann gemeinsames Grillen mit Kollegen. Ohne Bushmeat, eine Art übergroße
afrikanische Ratte die hier im Wald lebt und überall gegrillt angeboten wird,
dafür mit jeder Menge etwas leichter verdaubaren Speisen. Aber eines Tages...
Sonntag
dann noch kleiner, aber ganz spaßiger Kokrobite-Beachbreak zur Versöhnung
der/des Surfproleten.





























