Die
zweite Hälfte der Weihnachtsferien brachte einen erneuten erfrischenden Ausritt
in die abgelegene Western Region mit sich. Extra dazu eingeflogen kam außerdem
Surfkollege Miller der damit den Preis erster, offizieller Besucher einheimsen
kann. Herzlichen Glückwunsch!
Ein
Ergebnis der Reise dabei vorab: Wir scheinen uns den landesüblichen Sitten
& Gebräuchen irgendwie leicht angepasst zu haben, denn trotz geliehenen Wagen ohne Papiere haben wir erstaunlich wenig Schmiergeld -oder „Christmas/New
Year money“- gezahlt. Für die Statistiker: Hin- & Zurück insgesamt 3
€uronen, im Vergleich zu früheren Fahrten eine unglaubliche Verbesserung. Zahlreiche Kontrollen
haben uns entweder durch geschickt getarnte Fahrweise nicht rechtzeitig
entdecken können oder sich von den mittlerweile vorhandenen wenigen Worten in
Twi sichtlich beeindruckt und deutlich freundlicher gezeigt. Wir
hoffen diese Entwicklung hält weiter an...
Nach dem obligatorischen Stop bei Gomoah Fetteh ging die Tour weiter nach Busua Beach. Dort war allerdings rund um Neujahr doch
erstaunlich viel los und deswegen haben wir uns nach wenigen Tagen ans geliebte
Cape 3 Points begeben.
Historische Momente auf der Fahrt zum Kap. Am dortigen Ende der Welt vergisst man dann immer wieder erstaunlich schnell was für ein Datum oder Wochentag ist...
Surfline
Ghana: Dezember/Januar sind statistisch gesehen nicht die besten Monate für
einen Surftrip. Der letzte größere Swell war auch Anfang Dezember, allerdings
konnte man bis zu unserer Heimreise trotzdem jedes WE surfen. Leider waren die letzten
beiden Wochen der Ferien mit Abstand die schlechtesten seit unserer Ankunft
hier. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte sollte zukünftig diese Zeit
meiden. Pünktlich zu Millers Abreise und Schulbeginn vor einigen Tagen kam dann
natürlich neuer Swell. It is how it is...
Zur Belohnung dass wir die wellenarme Zeit
konfliktfrei durchgehalten haben gab es dann bei der Rückkehr in Accra noch ein
prima Barbecue.

























