Samstag, 7. Mai 2016

1. Mai; Labour Day; 3ft / 13sec.

Labour Day bedeutet in Ghana gleichzeitig Montags frei, bedeutet langes Wochenende und bedeutet Freitag zuvor traditionell „National Cultural Festival of German Language“ am Goethe-Institut hier in Accra. Insgesamt eine tendenziell recht ghanaische inspirierte Angelegenheit, von strammer dt. Organisation eher wenig zu spüren, dafür aber anständige Lautstärke, 400 Schüler die irgendwo im Land irgendwie bei irgendwem Deutsch lernen, dazu Chicken and Rice plus ein nettes neongrünes Shirt für alle und insgesamt der 3. Platz für unseren Verein.  Allerdings musste der Auftritt ohne uns Trainer absolviert werden, denn wir saßen noch in einer Konferenz der Betreuer als draußen auf der Bühne -20 Minuten zu früh, sowas gibt es hier eigentlich garnicht- unsere Gruppe antreten musste. Hello Africa...

Danach mussten aber schleunigst die Bretter eingepackt und sich auf den Weg gemacht werden um vor der Rushhour und vor allem rechtzeitig zum Abendsurf in Gomoah Fetteh zu landen. Die Forecast war erneut vielversprechend und wir haben es noch zu einer 1a Abendsession an der Inside vom Point geschafft. Entspannte, lange, rechte alte-Herren-Wellen über einer nette Sandbank, was kann man Freitagsabends mehr erwarten?







Samstag früh galt es dann zeitig aufzustehen um rechtzeitig vor dem Wind am Point zu sein. 5:30 AM war genau richtig und Kollege Marco und ich hatten noch einen guten Morgensurf. Zumindest bis ich bei einem etwas übermotivierten Take-off einen prima Spagat gemacht und mir dabei einen sauberen Muskelfaserriss im Oberschenkel geholt habe. Sehr, sehr, sehr ärgerlich, denn das bedeutet eine sportliche Pause von mindestens vier, eher sechs Wochen und entsprechend war -und ist- meine Laune aktuell...

Randerscheinung des Ganzen war, dass es für die folgenden schönen Tage mit guten Wellen in Tills einen Fotografen am Strand gab. Während also der übrige Fachbereich Wassersport die Bedingungen genutzt hat, habe ich versucht die langen Stunden bis zum Sundowner -so gut es geht ohne richtig laufen zu können- zum Bilder machen zu nutzen. Zum Glück gab es über das lange WE dann noch netten Besuch von Teilen der übrigen pädagogischen Spitzen der GSIS die mir die Wartezeit versüßt haben, Danke an dieser Stelle dafür.








Anyway, die kommenden Wochen wird es vermutlich mehr von mir gemachte Bilder und eher keine von mir in Bewegung geben. Mal schauen wie sich die Sache entwickelt...