Labour
Day bedeutet in Ghana gleichzeitig Montags frei, bedeutet langes Wochenende und
bedeutet Freitag zuvor traditionell „National Cultural Festival of German
Language“ am Goethe-Institut hier in Accra. Insgesamt eine tendenziell recht
ghanaische inspirierte Angelegenheit, von strammer dt. Organisation eher wenig
zu spüren, dafür aber anständige Lautstärke, 400 Schüler die irgendwo im Land
irgendwie bei irgendwem Deutsch lernen, dazu Chicken and Rice plus ein nettes
neongrünes Shirt für alle und insgesamt der 3. Platz für unseren Verein. Allerdings musste der Auftritt ohne uns
Trainer absolviert werden, denn wir saßen noch in einer Konferenz der Betreuer
als draußen auf der Bühne -20 Minuten zu früh, sowas gibt es hier eigentlich
garnicht- unsere Gruppe antreten musste. Hello Africa...
Samstag
früh galt es dann zeitig aufzustehen um rechtzeitig vor dem Wind am Point zu
sein. 5:30 AM war genau richtig und Kollege Marco und ich hatten noch einen
guten Morgensurf. Zumindest bis ich bei einem etwas übermotivierten Take-off
einen prima Spagat gemacht und mir dabei einen sauberen Muskelfaserriss im
Oberschenkel geholt habe. Sehr, sehr, sehr ärgerlich, denn das bedeutet eine
sportliche Pause von mindestens vier, eher sechs Wochen und entsprechend war
-und ist- meine Laune aktuell...
Randerscheinung
des Ganzen war, dass es für die folgenden schönen Tage mit guten
Wellen in Tills einen Fotografen am Strand gab. Während also der übrige
Fachbereich Wassersport die Bedingungen genutzt hat, habe ich versucht die
langen Stunden bis zum Sundowner -so gut es geht ohne richtig laufen zu können-
zum Bilder machen zu nutzen. Zum Glück gab es über das lange WE dann noch
netten Besuch von Teilen der übrigen pädagogischen Spitzen der GSIS die mir die
Wartezeit versüßt haben, Danke an dieser Stelle dafür.
Anyway,
die kommenden Wochen wird es vermutlich mehr von mir gemachte Bilder und eher
keine von mir in Bewegung geben. Mal schauen wie sich die Sache entwickelt...






