Dienstag, 6. Oktober 2015

3. Oktober

Nach einer zur Abwechslung wieder mal kompletten Arbeitswoche beginnt das Einheits-Wochenende spitzenmäßig mit einem klassischen Elternsprechtag am Freitagnachmittag. Dieser dient als Einstimmung auf den ersten Samstag seit vier Wochen in Accra: Den Feierlichkeiten am Goethe-Insitut inkl. Podiumsdiskussion "Ghanaian perspectives on the german reunification" und "Wind-of-change" -Performance (bitte JETZT alle Leser die Melodie pfeifen) unserer Schülerband...   
 Dt. Botschafter (rote Krawatte, wer sonst) am GSIS-Stand
 Gut gefüllte Ränge in der Sonne zur Diskussion mittags um 12 Uhr
Bierstand (noch verwaist)
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Nachdem dieses kulturelle Highlight verarbeitet war mussten wir zumindest den Sonntag am/im Meer verbringen. Leider mit wenig Wellen, dafür viel Wind... 
Einheits-Strand-Tag
Ghanaian mushburger ohne Ende
 Die Fischer hatten bessere Wellen als ich...
 ...aber dafür war der Sonntagnachmittag am Pool 1a!
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Entsprechend sonnenverbrannt konnte man sich dann am Montag nach der Schule ausgehfertig machen für den Empfang beim Botschafter. Hatten uns für dieses Event -schweren Herzens entgegen der geliebten Uniform- für eine Mischung aus "traditional" und "Lounge suit" entschieden. Alles maßgeschneidert und wurde tatsächlich rechtzeitig einen Tag vorher fertig, unglaublich...     
Hemd 9€, Hose 7€, Schuhe 11€, Begleitung unbezahlbar
 Kollegiumsrunde
 Schwarz, Rot, Gold 
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Zur Belohnung für die letzten Tage gab es dann heute einen netten, ruhigen Abend in Zivil in unserer Lieblingskneipe um die Ecke. Die Dunkelheit kommt hier übrigens recht schnell, nicht dass noch jemand denkt wir hätten dort ewig gesessen... 
 Licht
 Zivil
Jetzt noch diese Woche und dann sind Herbstferien und der Westen des Landes ruft. Hoffentlich ohne allzuviele Polizeikontrollen denn -noch immer- ohne zugelassenes Auto sind diese irgendwie doch stets etwas nervenaufreibend. Aber Urwald und Strand locken und es wird Zeit mal völligst aus der Umgebung der Hauptstadt zu entfliehen um -frei nach Joseph Conrad- ins wahre Herz der Finsternis einzutauchen... 

Dienstag, 29. September 2015

Last Point Spot

Nach einer hektischen Woche mit zwei Feiertagen waren wir beide etwas surfed out. Deswegen haben wir uns dieses Wochenende mal etwas Erholung gegönnt und sind anstelle unserer -bereits bekannten- Stammunterkunft in ein etwas schickeres Ressort gezogen. Dazu gehören Meeresblick vom eigenen Balkon unserer Doppelhaushälfte, ein europäisch angehauchtes Frühstück, ein eigener Kühlschrank und weiterer Schnickschnack für ansprechende 35 €uronen für Zwei pro Nacht. Die einzigen Gäste waren wir außerdem was dem Ganzen noch etwas mehr Entspannungsfaktor gegeben hat.
Anreise über altbekannte Nebenstraße mit stets schmaler werdenden Brücken
Gomoah Fetteh downtown: Last Point Spot
 24/7 Tankstelle
Dorfdisco: 1a Abends, don`t miss it!
 Kontrast: Doppelhaushälfte mit Meerblick
Mitbewohner Karl
Frühstück mit Meerblick
 Meerblick im Morgenlicht
 Für den Surftalk: 3ft sheet glass ghanaian fluffies
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Sonntagabend dann zurück in der Großstadt: Reflexion im besten, namenlosen Streetfood-Restaurant Accras. Besonders ansprechend die weiße Hauswand welche das sanfte Licht der (meistens funktionierenden) Straßenlaterne als einzige Lichtquelle angenehm verstärkt. Aber Sehen ist bekanntlich überbewertet: Das Essen bekommt jeglichen zu erhaltenden Michelin-Stern.
 Indirekte Beleuchtung
Küche & Gastraum
 Star oder Club ist die Frage
 Ausgehviertel Osu
 Stammlokalität in Osu
 Container-Bar

Unterhaltungsprogramm