Die
Wahlkampfaussage Vote for Jobs vom
-seit mittlerweile 1.5 Jahren- amtierenden Präsidenten wurde zuletzt auch vor
dessen privater Haustür engagiert umgesetzt. Zumindest vom Betreiber einer
effektiv arbeitenden Abrissfirma.
Aktuell
wurde dabei das Gebiet vor dem Eingang zum Familienhaus des Präsidenten in
Nachbarschaft zur Lehranstalt, die Straße davor ist bereits seit seiner Wahl vor
einem Jahr gesperrt, was den Schulweg einigermaßen verlängert hat, zur
„Sicherheitszone“ erklärt. Dazu passend wurden sämtliche Bewohner dieses dicht
besiedelten Areals, bestehend aus kleinen und kleinsten Shops in bester,
zentraler Lage zwangsumgesiedelt. Dazu zählten für uns wichtige Geschäfte wie
u.a. mein 1 €uro Friseur [Top-Preis,
ansonsten zahlt man hier in der Hauptstadt teilweise unverschämte 2-3 €uronen]
sowie unsere sekundär Auto-Werkstatt [1 Minute von der Schule, optimal für
zwischendurch].
Die ganze Aktion wurde dabei gewohnt korrupt gelöst. Das Viertel hat eine Art Bürgermeister. Dieser ist von der Präsidentenriege finanziell ordentlich -niemand nimmt genaue Zahlen in den Mund- und vor allem medienwirksam entschädigt worden. Dieser Bürgermeister hat dann den vier größten Ladenbesitzern ca. 50% übergeben und den Rest natürlich behalten. Die vier Ladenbesitzer haben diese Verhaltensweise beibehalten und entsprechend die übrigen Shops mit Minimalbeträgen abgespeist. Dann wurde das komplette Viertel innerhalb von einem Tag plattgewalzt. Seitdem ist von dem geflossenen Geld natürlich nichts mehr auffindbar, ebenso wie die Besitzer der großen Anteile. #Dis is Africa
Wir
bleiben zuversichtlich, verabschieden uns für zwei Wochen Wassersport und
sagen: Afehiya pa! Frohe Ostern, bzw.
diese Aussage ist noch eleganter, denn festübergreifend sowie allgemeingültig
gehalten und anzuwenden, und bedeutet ungefähr: Wir sehen uns in einem Jahr um dieselbe Zeit bei allerbesten Kräften!










































