Samstag, 1. August 2015

Ach, Afrika


 Wie kommt man auf diesen merkwürdigen Titel? Vermutlich inspiriert durch Bartholomäus Grills Klassiker gleichen Titels, aber insgesamt kann „Ach, Afrika“ doch nur afropessimistisch gemeint sein. Stets ähnliche Fragen (und Bedenken) die bei dem Thema Reise -oder in unserem Fall gar eines Auslandsaufenthalt- auf diesem Kontinent zur Sprache kommen.

Das Unbehagen am Titel lässt sich zusammenhängend recht schnell überwinden wenn man Afrika einfach gegen einen anderen Kontinent austauscht. Beispielsweise mit „Europa“. Dann ergibt sich nämlich ganz unversehens eine neue Lesart: „Ach, Europa!“, mit einem Ausrufezeichen dahinter klingt es ganz und gar nicht europessimistisch. Dieses „Ach“ ist ein Seufzer, ein Ausdruck der Hin- und Hergerissenheit, der Ambivalenz, zugleich ist es eine Liebeserklärung an eine launische Göttin, die es uns nicht leicht macht, sie betrügt und bezirzt uns, aber wir sehen ihr alles nach. Behalten wir also diese Mehrdeutigkeit immer im Sinn und ersetzen „Europa“ wieder mit „Afrika“.

Man wird sehen über welche Halbwertszeit dieser Blog verfügt. Durch unsere persönliche Anteilnahme geprägt soll er zukünftig den Lesern mit Bildern, oberflächlichen Beschreibungen, bloßen Fakten und bisschen Surftalk -aber hoffentlich auch durch Einblicke in die Tiefen anderer Welten- über das unglaublich bunte und vielfältige Bild von Ghana und Westafrika darstellen. Wir hoffen dass dadurch die bisher entstandenen Bilder von diesem Kontinent ergänzt werden:











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