Wie
kommt man auf diesen merkwürdigen Titel? Vermutlich inspiriert durch
Bartholomäus Grills Klassiker gleichen Titels, aber insgesamt kann „Ach,
Afrika“ doch nur afropessimistisch gemeint sein. Stets ähnliche Fragen (und
Bedenken) die bei dem Thema Reise -oder in unserem Fall gar eines Auslandsaufenthalt-
auf diesem Kontinent zur Sprache kommen.
Das
Unbehagen am Titel lässt sich zusammenhängend recht schnell überwinden wenn man
Afrika einfach gegen einen anderen Kontinent austauscht. Beispielsweise mit
„Europa“. Dann ergibt sich nämlich ganz unversehens eine neue Lesart: „Ach,
Europa!“, mit einem Ausrufezeichen dahinter klingt es ganz und gar nicht
europessimistisch. Dieses „Ach“ ist ein Seufzer, ein Ausdruck der Hin- und
Hergerissenheit, der Ambivalenz, zugleich ist es eine Liebeserklärung an eine
launische Göttin, die es uns nicht leicht macht, sie betrügt und bezirzt uns,
aber wir sehen ihr alles nach. Behalten wir also diese Mehrdeutigkeit immer im
Sinn und ersetzen „Europa“ wieder mit „Afrika“.
Man
wird sehen über welche Halbwertszeit dieser Blog verfügt. Durch unsere
persönliche Anteilnahme geprägt soll er zukünftig den Lesern mit Bildern, oberflächlichen
Beschreibungen, bloßen Fakten und bisschen Surftalk -aber hoffentlich auch durch
Einblicke in die Tiefen anderer Welten- über das unglaublich bunte und
vielfältige Bild von Ghana und Westafrika darstellen. Wir hoffen dass dadurch
die bisher entstandenen Bilder von diesem Kontinent ergänzt werden:



Denn ne jute Reise. Bin gespannt.
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