Donnerstag, 8. September 2016

Aliens in und um Accra

Die ghanaische Einwanderungsbehörde sieh für jeden hier lebenden Ausländer eine so genannte „non-citizen-ID-card“ vor. Ist für afrikanisch, bürokratische Verhältnisse vom Aufwand her machbar, also seltsamerweise kein allzugroßer Papierkrieg, dauert auch nur ca. eine Stunde, kostet allerdings doch 150 US$ und ist dafür immerhin ein ganzes Jahr (Toll, oder?) gültig. Dann beginnt das Procedere von vorn, kostet aber, dies sei fairerweise noch erwähnt, auch nur noch die Hälfte. Das komplette vergangene Jahr habe ich mich erfolgreich gedrückt und auf meinen Beamtenstatus verwiesen, allerdings wurde jetzt der Druck seitens unserer eigens für Papierkrieg zuständigen Chefsekretärin -von der man durchaus abhängig ist und ich habe mich die letzten Monate an ihrem Büro vorbeischleichen müssen- übermächtig und es blieb nichts anderes übrig als mich in die Mühlen des Systems zu begeben. Fazit: Es hat alles funktioniert und ich habe meine -im Volksmund hier genannt- Alien Card erhalten. Nach der man allerdings niemals gefragt wird, ist 100% Einnahmequelle für den Staat aber da kann man wohl nichts machen. Und Hauptsache unsere Sekretärin ist glücklich...



Nach dieser Erledigung unserer Staatsbürgerlichen Pflichten hier gab es als nächsten Schritt noch etwas Sinnvolles und wir haben am vorletzten Wochenende zwei altbewährte Decks an zwei local Kids in Kokrobite vermacht. Die Freude in deren Gesichtern ist zwar verhalten aber wir haben ganz sicher zwei neue wirklich beste Freunde gewonnen. Den nächsten Reifen werden wir dort nicht alleine wechseln müssen.
In der darauffolgenden Woche gab es dann einen -etwas- überraschenden Besuch von einem Mr. Mick Fanning im somewhere nice - Hostel. Offiziell auf dem Weg nach Trestles, rein zufällig zum besten Swell seit einigen Monaten in Westafrika, nur mit seinem Manager und 3 südafrikanischen Medientypen unterwegs war er für eine Nacht in Accra und hat bei Max im Hostel gewohnt. Er war echt nett -ok, ihn hat auch ausser uns niemand erkannt und genervt- sah aber etwas geschafft aus und hat -im Gegensatz zu seinem Manager- nur H2o konsumiert und am Wichtigsten: Er hat unser Moskitospray benutzt! Wahnsinn!
Mit einem Selfie wollten wir nicht ankommen, deswegen:
Surfline Ghana: Am Wochenende war der white lightning dann leider nicht in Gomoah Fetteh. Sehr Schade denn die Bedingungen waren absolutely all-time unreal.
Sundowner Freitag
Point zum Swellauftakt
 Inside Samstagabend
 Stammkundschaft
Obrunis
High Tide
Outside 
 Outside vom White Sands aus
 Middles
 Inside
 Totale vom White Sands
 Sonntagmorgen: Swell peakt (leider mit Wind) und Tills versinkt

Dazu gab es noch Besuch von wem anderen. Hottentotta-Hottentotta heißt der Kollege (vermutlich) und ist zwar nicht mit der grünen Mamba aus Cape 3 Points zu vergleichen, allerdings sollte -nach dem allwissenden Internet- vom Streicheln doch auch deutlich Abstand genommen werden. Aber war doch so klein...
Für alle anderen Besuche haben wir jetzt auch den passenden Hauswein.

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