Die
ghanaische Einwanderungsbehörde sieh für jeden hier lebenden Ausländer eine so
genannte „non-citizen-ID-card“ vor. Ist für afrikanisch, bürokratische
Verhältnisse vom Aufwand her machbar, also seltsamerweise kein allzugroßer
Papierkrieg, dauert auch nur ca. eine Stunde, kostet allerdings doch 150 US$
und ist dafür immerhin ein ganzes Jahr (Toll, oder?) gültig. Dann beginnt das
Procedere von vorn, kostet aber, dies sei fairerweise noch erwähnt, auch nur
noch die Hälfte. Das komplette vergangene Jahr habe ich mich erfolgreich
gedrückt und auf meinen Beamtenstatus verwiesen, allerdings wurde jetzt der
Druck seitens unserer eigens für Papierkrieg zuständigen Chefsekretärin -von
der man durchaus abhängig ist und ich habe mich die letzten Monate an ihrem
Büro vorbeischleichen müssen- übermächtig und es blieb nichts anderes übrig als
mich in die Mühlen des Systems zu begeben. Fazit: Es hat alles funktioniert und
ich habe meine -im Volksmund hier genannt- Alien Card erhalten. Nach der man allerdings niemals gefragt wird, ist 100% Einnahmequelle für den Staat
aber da kann man wohl nichts machen. Und Hauptsache unsere Sekretärin ist
glücklich...
Nach
dieser Erledigung unserer Staatsbürgerlichen Pflichten hier gab es als nächsten
Schritt noch etwas Sinnvolles und wir haben am vorletzten Wochenende zwei
altbewährte Decks an zwei local Kids in Kokrobite vermacht. Die Freude in deren
Gesichtern ist zwar verhalten aber wir haben ganz sicher zwei neue wirklich
beste Freunde gewonnen. Den nächsten Reifen werden wir dort nicht alleine
wechseln müssen.
Mit
einem Selfie wollten wir nicht ankommen, deswegen:
Surfline Ghana: Am
Wochenende war der white lightning dann leider nicht in Gomoah Fetteh. Sehr
Schade denn die Bedingungen waren absolutely all-time unreal.
Sundowner Freitag
Point zum Swellauftakt
Inside Samstagabend
Stammkundschaft
High Tide
Outside
Outside vom White Sands aus
Middles
Inside
Totale vom White Sands
Sonntagmorgen: Swell peakt (leider mit Wind) und Tills versinkt
Dazu gab es noch Besuch von wem anderen. Hottentotta-Hottentotta heißt der Kollege (vermutlich) und ist zwar nicht mit der grünen Mamba aus Cape 3 Points zu vergleichen,
allerdings sollte -nach dem allwissenden Internet- vom Streicheln doch auch
deutlich Abstand genommen werden. Aber war doch so klein...
Für
alle anderen Besuche haben wir jetzt auch den passenden Hauswein.








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