Samstag, 26. November 2016

Allgemeine Zeitung

Nach einigen von Drumpfsinn allerorts erfüllten und dazu leider auch surfarmen Tagen gab es für mich über dieses Wochenende einen Kurztrip nach Windhoek zur Fortbildung der pädagogischen Fähigkeiten.  Dabei gefällt Namibia mit den Vorzügen von Südafrika und erschreckt mit den Nachteilen desselben. Landschaftlich -selbst rund um die Hauptstadt- durchaus beeindruckend, kulinarisch Weltklasse und preislich sehr angenehm. 

Dafür ist dann aber auch die große Mehrheit der Hellhäutigen in Windhoek überwiegend mindestens sehr gut genährt und die große Mehrheit der Farbigen sieht man überwiegend beim servieren der Speisen, als Zimmermädchen oder Security. Ein prima südafrikanisches nebenher, aber Drumpf wird sicher eine Idee haben.


Etwas gespalten fliegt man danach zurück nach Westafrika. Das südafrikanische Parallelwelt-System kann es sicherlich nicht sein, andererseits geht es der Bevölkerung dort deutlich besser als dies in den allermeisten anderen Teilen des Kontinents der Fall sein dürfte.

Hier in Ghana stehen zusammenhängend dann in 1 ½ Wochen die Wahlen an. Die völlig unabhängige Presse überschlägt sich bereits mit geradezu Drumpf` `esquen Meldungen. Fraglich wie viel sich mit den Wahlen hier wirklich ändert, die Korruption scheint tief verwurzelt, aber immerhin wurden, wegen der leicht angespannten Sicherheitslage, gerade sämtliche Klassenfahrten in ländliche Gegenden in der nächsten Woche von der dt. Botschaft abgesagt. Der Weihnachtskonsum-Wahnsinn hingegen spricht eine vollkommen andere Sprache und regiert bereits allerorts ungebrochen. In diesem Sinne einen frohen ersten Advent aus Accra!

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