Sonntag, 2. Dezember 2018

Der andere, ferne Osten

Obschon als Reiseziel teilweise bekannt, war die getätigte Expedition in den mittleren Osten des Landes ein voller Erfolg. Die Region östl. des bekannten Volta-Stausees ist die viertgrößte Region und hat die höchsten Berge Ghanas an der Grenze zu Togo anzubieten. Deutlich dünner besiedelt als die Küste, dafür deutlich stärker bewaldet und mit entsprechend deutlich weniger Zivilisationsaltlasten, wie bspw. Plastikmüll aller Art, gesegnet. Sobald also am Volta besagte -bis zur Küste hin eine von zweien- Brücke überquert wird findet man sich also in einer anderen, man könnte sagen, durchaus intakteren Landschaft wieder.

Ursprünglich war die Region dt. Kolonie, Trans-Volta genannt, und gehört erst seit 1956 zu Ghana. Das Gebiet, das ab der dt. Niederlage im 1. Weltkrieg von den Briten verwaltet wurde, entschied sich damals in einer Volksabstimmung für die Union mit Ghana. Allerdings sieht man an einigen -wenigen- Ecken noch dt. Namen, Schilder etc. stehen. 




Entsprechend wurde für die Expedition auch der ehemalige dt. Verwaltungssitz der heutigen Provinzhauptstadt Ho als Hauptquartier gewählt. Das den damaligen Kolonialherren angenehme, kühlere Klima hat sich dann erwartungsgemäß positiv auf die Arbeit des päd. Generalsstabs ausgewirkt und verschiedene Tagesexpeditionen konnten ins umliegende Bergland ohne größere Verluste erfolgreich durchgeführt werden. 










Am Wochenende davor -und danach ebenfalls- gab es dazu noch ausreichend Bewegung im -warmen- Wasser und die Redaktion fühlt sich einigermaßen gut vorbereitet für die anstehende Reise ins -kalte- Wasser am Kap.






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