Sonntag, 6. Oktober 2019

Oktoberfest. Schon wieder.

Es ist wieder da. Einer der erfolgreichsten deutschen Exportschlager schlägt -auch für die traditionell traditionsferne Redaktion- deutlich spürbar im Herz der Finsternis zu. Bei dem Teil der die Heimat schwer vermissenden Hellhäutigen -gerne im jeweils passenden gut eingezäunten compound unter Gleichgesinnten und -häutigen beheimatet-  steht die Zeit in Lederhose und Dirndl hoch im Kurs und die -vermutlich libanesischen- Importeure der passenden Accessoires dürften mit einem Lächeln ihre Konten auf den Caymans beobachten. 
 


Um hingegen weiterhin dem hessischen Grundgesetz treu zu bleiben hat sich die Redaktion daher für doppelt aufeinanderfolgendes Gomoah Fetteh und back-to-back Swell statt Schluchten Flitzer Band entschieden.  Schweren Herzens aber als gesetzestreuer Bürger kommt man seinen Pflichten nach, auch um nicht zu enden wie der gestrafte, geröstete stattliche Flughund vor der Haustür. Hat vermutlich ähnliche Temperaturen erreicht wie das letzte Braai im Tills.














Dort gab es zuletzt ebenfalls eine bemerkenswerte Erneuerung. Ehemals wurden sämtliche porösen Plastikstühle -geschätzt mindestens 143 Stück- in einem Raum aufbewahrt. Den hier gilt noch immer, wer sitzt, dem geht es gut. Auf einem Stuhl noch besser, notfalls tut es auch alles andere. Die kaputte Stühle werden deswegen aufbewahrt, da -je nach Schaden- meistens eine Anzahl x aus kaputten wieder einen ganzen Stuhl entstehen lässt. 4 mal 1 Bein macht einen ganzen Stuhl. Auf dem Bild der letzten Ausstellung lediglich in der aus 2 macht einen Stuhl Variante gut zu sehen. Zum Abschluss noch die gute Nachricht: Tills hat tatsächlich alle alten Stühle einschmelzen und eine Handvoll neue daraus entstehen lassen. Die Papageien sind sprachlos.




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