Nachdem die Redaktion zur Zeit noch immer über zwei Kontinente verteilt weilt, gibt es in dieser Wochenschau lediglich einen kurzen Rückblick in bewegten Bildern aus der letzten pädagogikfreien Zeit. Denn während die aktuell südliche Hälfte der Redaktion deutlich mobiler ist als deren nördlicher Gegenteil, so hatte letztgenannter Teil zuletzt immerhin ausreichend Zeit um den Scorsese zu geben. Dadurch geprägt ist sich die Regie dabei natürlich bewusst, dass heutzutage 7+ Minuten die Konzentrationsfähigkeit der Generation Instagram auf eine harte Probe stellen, man sei sich dessen entsprechend vor dem leichtfertigen Klick bewusst, zumal es sich bei den Aufnahmen ausschließlich um bewegtes Wasser handelt. Die Redaktion verbleibt in der Hoffnung auf eine baldige Wiedervereinigung und damit verbunden auch baldige Neuigkeiten für den treuen Leser aus dem Herz der Finsternis.
Montag, 11. November 2019
Dienstag, 29. Oktober 2019
Himmel & Wahrheit
Während der letzten Wochen war die Reaktion aus verschiedenen Gründen zu verschiedenen Zeiträumen über die verschiedenen, aktuellen Heimatkontinente verstreut. Bevor diese Verstreuung begann, kam allerdings zum Glück der Himmel dem Herzen der Finsternis erneut erstaunlich nahe. Allerdings mussten sich diese Bedingungen einigermaßen hart -und mit erneutem Schaden am Vierradantrieb- erarbeitet und bezahlt werden. Das Ende der Regenzeit lässt noch immer auf sich warten.
Die Zukunft, aber nicht die zeitnah sich an die Regen- anschließende Trockenzeit, könnte allerdings erschreckend anders aussehen. Denn mit solchen Bedingungen wäre es schlagartig und endgültig vorbei, wenn diese Pläne des chinesischen Konsortiums plangetreu umgesetzt werden sollten. Ein furchteinflößendes Szenario, selbstredend dazu auch gesellschaftspolitisch äußerst kritisch zu betrachten und nebenbei auch nur eines von zahlreichen -Neun insgesamt- über die gesamte Central Region verteilt. Welche wahren Beweggründe sich dahinter verbinden bleibt weiterhin unklar, Erosionsschutz oder reine Gutmenschlichkeit sind definitiv auszuschließen.
Die Zeit wird die Wahrheit ans Licht bringen. Ebenso das Papageienjunge, welches noch in seinem Loft mit Seeblick sitzt. Zunächst wird allerdings erst die nahe Zukunft erledigt, sprich weiterhin für hoffentlich kurze Zeit auf verschiedenen Kontinenten verweilt und diverse Kleinigkeiten abgehakt, um anschließend gemeinsam in die Trockenzeit starten zu können.
Sonntag, 6. Oktober 2019
Oktoberfest. Schon wieder.
Es ist wieder da. Einer der erfolgreichsten deutschen Exportschlager schlägt -auch für die traditionell traditionsferne Redaktion- deutlich spürbar im Herz der Finsternis zu. Bei dem Teil der die Heimat schwer vermissenden Hellhäutigen -gerne im jeweils passenden gut eingezäunten compound unter Gleichgesinnten und -häutigen beheimatet- steht die Zeit in Lederhose und Dirndl hoch im Kurs und die -vermutlich libanesischen- Importeure der passenden Accessoires dürften mit einem Lächeln ihre Konten auf den Caymans beobachten.
Um hingegen weiterhin dem hessischen Grundgesetz treu zu bleiben hat sich die Redaktion daher für doppelt aufeinanderfolgendes Gomoah Fetteh und back-to-back Swell statt Schluchten Flitzer Band entschieden. Schweren Herzens aber als gesetzestreuer Bürger kommt man seinen Pflichten nach, auch um nicht zu enden wie der gestrafte, geröstete stattliche Flughund vor der Haustür. Hat vermutlich ähnliche Temperaturen erreicht wie das letzte Braai im Tills.
Dort gab es zuletzt ebenfalls eine bemerkenswerte Erneuerung. Ehemals wurden sämtliche porösen Plastikstühle -geschätzt mindestens 143 Stück- in einem Raum aufbewahrt. Den hier gilt noch immer, wer sitzt, dem geht es gut. Auf einem Stuhl noch besser, notfalls tut es auch alles andere. Die kaputte Stühle werden deswegen aufbewahrt, da -je nach Schaden- meistens eine Anzahl x aus kaputten wieder einen ganzen Stuhl entstehen lässt. 4 mal 1 Bein macht einen ganzen Stuhl. Auf dem Bild der letzten Ausstellung lediglich in der aus 2 macht einen Stuhl Variante gut zu sehen. Zum Abschluss noch die gute Nachricht: Tills hat tatsächlich alle alten Stühle einschmelzen und eine Handvoll neue daraus entstehen lassen. Die Papageien sind sprachlos.
Sonntag, 15. September 2019
Drohnenansicht
Nachdem die Regierung des Gastlandes sich -natürlich angemessen medienwirksam- zur Gesundheitswesensreform bekannt, kann man sich von jetzt an getrost wieder in schwindelnde Höhen begeben. Ab sofort wird -wenn im Anfangsstadium auch nur in einige, wenige Regionen- Stau, schlechte Strassen, Überschwemmungen, inkompetente Fahrer und ähnliches verachtend auf dem Luftweg per -natürlich- Drohne geliefert. Was beispielsweise bei Blutkonserven, Immunserum bei Schlangengift oder als Tollwutimpfung durchaus Sinn macht, ist allerdings in einem Land mit notorisch marodem Gesundheitswesen lediglich Symptombehandlung. Bestehende, massive organisatorische Probleme werden überdeckt, da niemand applaudiert wenn jemand neue Krankenwagen anschafft oder Ausbildung, Planung und Effizienz verbessert. Eine Drohne passt heutzutage deutlich besser zum vorherrschenden Zeitgeist.
[vgl. https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ghana-medikamente-per-zipline-drohne-sollen-menschenleben-retten-a-1286045.html]
Um an dieser Stelle halbwegs mithalten zu können hat sich auch die Redaktion in letzter Zeit wiederholt in schwindelnde Höhen begeben, um wenigstens für kurze Zeit das Lebensgefühl der Generation Drohne nachvollziehen zu können und so etwas näher am Puls der Zeit zu sein. Immerhin war keine Medikamentenlieferung notwendig, weder bei Klettereien im botanischen Garten, noch für Kameramann Paul -Merci!- an den gefürchteten Klippen von Fetteh. Der ghanaische Arbeitsschutz hätte auch hierfür sicherlich eine Lösung anzubieten gehabt.
Abonnieren
Posts (Atom)












