Montag, 28. Januar 2019

Good Food, Good Life


Im vorherrschenden staubigen Grau des Harmattan orientiert sich die Redaktion aktuell leider dem Aussehen nach näher an der schicken Westafrikazentrale von Nestlè als am Cover der letzten ZigZag. Der allgegenwärtige Sand hat alles geschluckt und selbst die Eiswürfel im Glas müssen mit viel Aufmerksamkeit behandelt werden.


Die dazu notwendige Hingabe gelingt bekanntlich am Besten mit den -durchaus zeitgemäß- entstehenden patriotischen Gefühlen im Schatten der stolzen Flagge des Heimatlands. Allerdings kann wohl auch die Orientierung am Botschafter als Durchhalteparole dienen, um das Beste aus dem wellenarmen und sandreichen Jahresauftakt zu machen.

Immerhin gab es zur gefühlten 8o. Jahreswende des Autors die erste ausreichende Bewegung im südlichen Atlantik, die eine Reise nach Gomoah Fetteh einigermaßen legitimiert hat. Bei der Reflexion dieser ersten Sportaktivitäten des neuen Jahres -im endlich wieder angenehm temperierten Ozean-  am Lagerfeuer schließt sich die Redaktion dann definitiv der Aussage ihres Botschafters geschlossen an.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an sämtliche Gratulanten auf sämtlichen erdenklichen Kanälen!


Freitag, 11. Januar 2019

Hundstage

Der diesjährige Aufenthalt der Redaktion in der Tierpension am Kap hatte mit Hundstagen -zusätzlich zu den europäischen Namensvettern- zahlreiche Vierbeiner gemeinsam. Obwohl  erneut bei der Anreise -nach zuletzt dritter und rückdatierter Gelbfieberimpfung, alles machbar, ein Hoch auf Afrika!- diesmal wegen Namensdreher -Vor- und Nachname vertauscht, wer soll das auch verstehen- kleinere Schweißausbrüche auftraten, so waren diese den Aufwand definitiv erneut wert. Zumal die Schweißausbrüche hier sowieso früher oder später aufgetreten wären.




Von den Vierbeinern ward die Redaktion zuerst königlich empfangen, in der Dauer des Aufenthalts besser und noch besser bewirtet und das gebotene Programm hat jegliche Erwartung eher übertroffen als erfüllt. Dabei waren die Erwartungen bereits hoch, gemessen an den Vorerfahrungen und gepusht wie nach mittlerweile jedem ½ Jahr Westafrika. 












Lifestyle, Surflife und Wildlife [vgl. dazu http://ach-afrika.blogspot.com/2018/01/ ] waren also einzigartig und können jeglichem Leser nur allerwärmstens ans Herz gelegt werden. Erneut geht der Dank an dieser Stelle abschließend an die EnDo Familie, man freut sich auf ein Wiedersehen, anytime, anyplace!













Donnerstag, 13. Dezember 2018

Ehemals Unechte Karettschildkröte

Wie erwartet hat die Vorweihnachtszeit reichlich wenig Zeit für besinnliche Zeit gelassen. Die Redaktion freut sich daher verkünden zu können, dass mittlerweile - trotz mittlerer technischer Probleme, aber wenn eine Sache problemlos auf diesem Kontinent zu lösen ist, so sind es zum Glück mittlere technische Probleme- zumindest die unterrichtsfreie Zeit einläuten konnte. 

Der Einzug des Harmattan macht den Abschied von West- nach Südafrika dabei nicht gerade schwerer, hat allerdings der Weihnachtsfeier der Tukane im Tills keinen Einhalt geboten. Dazu gab es zur privaten Weihnachtsfeier der Autoren nochmals kleine, aber glasklare, windstille und staubschwangere Bedingungen gemäß der Jahreszeit.






 Außerdem ist es der Redaktion endlich gelungen nach jahrelanger Jagd endlich eine komplette Schildkröte zu erlegen. Jetzt bleibt nur die Hoffnung dass irgendjemand irgendjemanden beim Zoll am Fraport kennt. Gerne persönliche Nachricht. 
Zum Abschluss wünscht die Redaktion allen Lesern ein hervorragend besinnliches Weihnachtsfest und nur das Allerbeste für das kommende Jahr 2o19! Zur Inspiration könnte dabei die Dekoration vom Polizeihauptquartier dienen...




Sonntag, 2. Dezember 2018

Der andere, ferne Osten

Obschon als Reiseziel teilweise bekannt, war die getätigte Expedition in den mittleren Osten des Landes ein voller Erfolg. Die Region östl. des bekannten Volta-Stausees ist die viertgrößte Region und hat die höchsten Berge Ghanas an der Grenze zu Togo anzubieten. Deutlich dünner besiedelt als die Küste, dafür deutlich stärker bewaldet und mit entsprechend deutlich weniger Zivilisationsaltlasten, wie bspw. Plastikmüll aller Art, gesegnet. Sobald also am Volta besagte -bis zur Küste hin eine von zweien- Brücke überquert wird findet man sich also in einer anderen, man könnte sagen, durchaus intakteren Landschaft wieder.

Ursprünglich war die Region dt. Kolonie, Trans-Volta genannt, und gehört erst seit 1956 zu Ghana. Das Gebiet, das ab der dt. Niederlage im 1. Weltkrieg von den Briten verwaltet wurde, entschied sich damals in einer Volksabstimmung für die Union mit Ghana. Allerdings sieht man an einigen -wenigen- Ecken noch dt. Namen, Schilder etc. stehen. 




Entsprechend wurde für die Expedition auch der ehemalige dt. Verwaltungssitz der heutigen Provinzhauptstadt Ho als Hauptquartier gewählt. Das den damaligen Kolonialherren angenehme, kühlere Klima hat sich dann erwartungsgemäß positiv auf die Arbeit des päd. Generalsstabs ausgewirkt und verschiedene Tagesexpeditionen konnten ins umliegende Bergland ohne größere Verluste erfolgreich durchgeführt werden. 










Am Wochenende davor -und danach ebenfalls- gab es dazu noch ausreichend Bewegung im -warmen- Wasser und die Redaktion fühlt sich einigermaßen gut vorbereitet für die anstehende Reise ins -kalte- Wasser am Kap.