Zur Traverse von Ghanas höchstem, alleine stehenden Berg benötigt man Folgendes: Ein wellenarmes Wochenende; derzeit häufig gegeben. Einen Wecker um 4:30am; Berg ist leider über 2 Std. Fahrt entfernt. Dazu eine Gruppe gemischt aus Ultra-Ironmen, Triathleten und echten Bergsteigern. Man ergänzt dieses Sammelsurium mit einem local Guide, der den Berg problemlos 3x pro Tag besteigt und schon hat man die optimale Sonntagsbeschäftigung. Machete und ausreichend Getränke für die lange Rückfahrt gehören hier der Vollständigkeit wegen ebenfalls genannt. Summa summarum ergibt dies eine erfolgreiche Querung des Mt Adaklu von West nach Ost, sehr beeindruckend.
Die Redaktion entschuldigt sich an dieser Stelle bereits bei der verehrten Leserschaft für diesen wenig Pulitzer-Preis verdächtigen Beitrag und versucht nun wenigstens die Bilder für sich sprechen zu lassen.
Bei den aktuell vorherrschenden Temperaturen bleiben außer Wasser oder Wildnis wenig Alternativen. Sicherlich kann man auch einen Tag am Pool mit der libanesischen Mafia, den südafrikanischen Ölkartell-Managern, den chinesischen Goldsuchern und den gut situierten Einheimischen verbringen. Man hat sich ja bereits an das Millionärs-Leben im goldenen Käfig gewöhnt dass jeder nicht-Farbige, nicht-Einheimische, hier problemlos leben kann. Man gewöhnt sich erschreckend daran. Wenn man denn will. Denn auf der anderen Seite der -in der Regel recht hohen- Mauer sieht die Sache gewohnt anders bzw. wie gehabt aus.









































