In
dieser Wochenschau gibt es -auch wenn sich AI jetzt im Grabe umdreht-
ausnahmsweise einen pädagogischen Schwerpunkt. Alle Surfline Ghana only Leser
können hier entsprechend aufhören zu lesen und sich auf den nächsten Bericht
-in 2 Wochen dann aus Sao Tome- konzentrieren. Von dort gibt es dann Surfline
pur, keine Sorge...
Damit
zurück zur Berichterstattung der „16. Olympiade der dt. Auslandsschulen im
südl. Afrika“. Diese wurde dieses Jahr in Pretoria ausgetragen und Teilnehmer
war -neben den alteingesessenen Schulen aus Windhoek, Kapstadt, Johannesburg
sowie dem Gastgeber Pretoria & Hermannburg dieses Jahr erstmals auch die
GSIS Accra. Allerdings nur als Gast und außer Konkurrenz, da unser Team zu
klein war um an der überaus prestigeträchtigen Gesamtwertung aller
teilnehmenden Schulen partizipieren zu können. Wie erzkonservativ die
Veranstaltung ablaufen würde zeichnete sich bereits im Vorfeld am 34seitigen
Olympic Handbook ab, in dem bspw. in einer detaillierten Kleiderordnung u.a.
auch die Farben der Badekappen der jeweiligen Schulen festgelegt sind. In der
ersten Trainersitzung vor Beginn der Wettkämpfe -und für mich nach 6 Std. Nachtflug
aus Accra- wurde dann auch in altbewährter deutscher Padägogentradition drei
Stunden ausgiebig über jedes Detail diskutiert.
(Anm.
d. Red.: Man hat mittlerweile selber an einigen pädagogischen Sitzungen
teilgenommen und kennt den Hang dieser Spezies zur Diskussion,
Selbstdarstellung und Beharrlichkeit aber die Leistung einiger der hiesigen
Teilnehmer war durchaus beeindruckend.)
Haben übrigens gewonnen.
Es
sei allerdings auch gesagt, dass die Leistungen der Schüler absolutes TOP-Niveau
hatten. Falls es jemanden beeindruckt hier mal eine Handvoll Weiten und Zeiten
(alles Schüler unter 14):
Weitsprung:
5,50m; 800m:
02:19,78; 100m:
00:12,05; Ballwurf
200g: 85,80m;
Schwimmen 50m Freistil: 00:27,56. Accra war -bis auf einige wenige sportliche Nadelstiche- dabei eher so eine Art "Bobmannschaft aus Jamaica"...
Auch
sei noch erwähnt, dass sich -im Gegensatz zur letzten Veranstaltung- dieses
Mal sämtliche Trainer, Betreuer und Eltern so verhalten haben, dass kein Kind
wegen Beleidigungen weinend vom Platz gebracht werden musste. Die Schulen
scheinen also auf einem ganz sinnvollen Weg.
Die südafrikanische Gastfreundschaft war aber -auch mal wieder- 1a, sämtliche Teams, Lehrer etc. haben sich hervorragend um uns gekümmert und ein Rahmenprogramm
für die Betreuer gab es außerdem auch:
Unhappy Elephant
| Sieht aus wie ein Sportlehrer |
| Sieht aus wie in Afrika |
Anm. d. Red. 2: U. a. gab es auch ein Bowlingturnier für Trainer: Ratet mal wer gewonnen hat...
Fazit: Nach 3x eine Woche in Südafrika in den letzten 6 Wochen reicht es mir allerdings jetzt auch mit Biltong, dt. Schulkultur und Windhoek Lager und wir freuen uns auf den Trip nach Sao Tome ab diesem Wochenende.
In diesem Sinne: Frohe Ostern!






Hauptsache es sind keine Schmiergelder geflossen ;)
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