Freitag, 8. April 2016

Robinson Club

Good`ol Robinson C. hätte sich sicherlich wohl gefühlt auf unserem Osterferieninseldomizil. Bei zwei Flügen aus Europa dorthin halten sich die Touristenhorden ziemlich im Rahmen, von Accra aus ist es hingegen nur eine gute Flugstunde entfernt. An Infrastruktur ist prinzipiell erstmal alles vorhanden was benötigt wird, landschaftlich atemberaubend, also eine 1a Urlaubsinsel. Zum Glück liegt diese im Golf von Guinea und nicht im Nordatlantik, ansonsten würde sich hier nicht mehr Robinson C. wohlfühlen sondern es gäbe vermutlich einen Club mit demselben Namen. So merkt man den Einfluss der portugiesischen Herrschaft ganz ähnlich wie auf den Kapverden und es lebt sich -wenn auch bei durch äquatornähe geschuldeter, tropischer Hitze- eine exzellente Mischung aus Portugal und Afrika.
Im Süden der Insel liegt mit Porto Alegre ein -wie alle wissen die meine 1. Examensarbeit gelesen haben, ich lache jetzt noch- surfhistorisch besonderer Ort. Hier hat sich eine endemische Surfkultur entwickelt, vermutlich lange bevor surfen aus Polynesien in die Welt verbreitet wurde. Entsprechend ist die Erfahrung dort mit einheimischen Kids im Wasser gewesen zu sein durchaus als historisch zu bewerten. Die Welle ist übrigens nicht so schlecht wie auf den Fotos, dass Riff ist flach und es wäre sicher interessant beim passenden Swell. Ohne diesen Swell mussten wir die ersten Tage im fürchterlichen Süden mit nur wenig surf zubringen.
Porto A.
 SUP
Locals
Downtown
Tolles Licht
Was gibts zu grinsen?
 Stammkneipe
 Flora
Balkonien I
Robs
 Ledernacken?
Küstenstrasse I...
...und II
-
Auf der Fahrt über die einzige richtige Strasse entlang der Küste der Insel zu unserem weiteren Ziel an der Ostküste blieb zufällig noch Zeit für einen Zwischenstop in Roca Sao Joao, einer ehemaligen Plantage. Dort kocht mittlerweile -bei grandiosem Ausblick- irgendein portugiesischer *****-Koch ein viel-gängiges Menü mit lokalen Produkten für sehr wenig Geld. Übrigens ist dies eine der Touristenattraktionen der Insel, es war ausser uns noch eine Handvoll dort, es war grade noch auszuhalten.
 Roca Sao Joao
 Nestle
 Ohne Nestle
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Letzter Tourstop war anschließend Santana an der Ostküste. Beinahe urban, zumindest im Vergleich zum Urwald des Südens, wobei urban getrost afrikanisch zu werten ist, dh es stehen einige Hütten im Urwald. Allerdings merkt man auch hier wieder den portugiesischen Einfluss und einige dieser Hütten sind wahrhaftig aus Stein. Auch aus Stein ist das Riff über dem eine exzellente Welle bricht über dieser man zufällig direkt exzellent wohnt. Aus irgendeinem Grund bekommt diese Ecke deutlich mehr Swell ab, als der Süden und erwies sich als deutlich beständiger und vor allem größer als erwartet. Außerdem gibt es noch eine ganze Reihe von Optionen rund um den Main Spot. Abschließend sei an dieser Stelle abermals festgestellt, gut dass wir von den Kanaren weit, weit weg sind...
Santana
 Warm-Water-Ponta Pequena
Balkonien II
 Aussicht
 Kanye West Board
 Inside
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 Um die Ecke
 Sk8 or die
Allerdings... 
Insel-Wasch-Tag

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