Good`ol
Robinson C. hätte sich sicherlich wohl gefühlt auf unserem
Osterferieninseldomizil. Bei zwei Flügen aus Europa dorthin halten sich die
Touristenhorden ziemlich im Rahmen, von Accra aus ist es hingegen nur eine gute
Flugstunde entfernt. An Infrastruktur ist prinzipiell erstmal alles vorhanden
was benötigt wird, landschaftlich atemberaubend, also eine 1a Urlaubsinsel. Zum
Glück liegt diese im Golf von Guinea und nicht im Nordatlantik, ansonsten
würde sich hier nicht mehr Robinson C. wohlfühlen sondern es gäbe vermutlich
einen Club mit demselben Namen. So merkt man den Einfluss der portugiesischen
Herrschaft ganz ähnlich wie auf den Kapverden und es lebt sich -wenn auch bei
durch äquatornähe geschuldeter, tropischer Hitze- eine exzellente Mischung aus
Portugal und Afrika.
Im
Süden der Insel liegt mit Porto Alegre ein -wie alle wissen die meine 1.
Examensarbeit gelesen haben, ich lache jetzt noch- surfhistorisch besonderer
Ort. Hier hat sich eine endemische Surfkultur entwickelt, vermutlich lange
bevor surfen aus Polynesien in die Welt verbreitet wurde. Entsprechend ist die
Erfahrung dort mit einheimischen Kids im Wasser gewesen zu sein durchaus als
historisch zu bewerten. Die Welle ist übrigens nicht so schlecht wie auf den
Fotos, dass Riff ist flach und es wäre sicher interessant beim passenden Swell.
Ohne diesen Swell mussten wir die ersten Tage im fürchterlichen Süden mit nur
wenig surf zubringen.
Porto A.
SUP
Tolles Licht
Was gibts zu grinsen?
Stammkneipe
Flora
Robs
Ledernacken?
Küstenstrasse I...
...und II
-
Auf
der Fahrt über die einzige richtige Strasse entlang der Küste der Insel zu unserem weiteren Ziel
an der Ostküste blieb zufällig noch Zeit für einen Zwischenstop in Roca Sao
Joao, einer ehemaligen Plantage. Dort kocht mittlerweile -bei grandiosem
Ausblick- irgendein portugiesischer *****-Koch ein viel-gängiges Menü mit lokalen Produkten für sehr
wenig Geld. Übrigens ist dies eine der Touristenattraktionen der Insel, es war
ausser uns noch eine Handvoll dort, es war grade noch auszuhalten.
Roca Sao Joao
Nestle
Ohne Nestle
-
Letzter
Tourstop war anschließend Santana an der Ostküste. Beinahe urban, zumindest im
Vergleich zum Urwald des Südens, wobei urban getrost afrikanisch zu werten ist,
dh es stehen einige Hütten im Urwald. Allerdings merkt man auch hier wieder den
portugiesischen Einfluss und einige dieser Hütten sind wahrhaftig aus Stein. Auch aus Stein ist das Riff über dem eine
exzellente Welle bricht über dieser man zufällig direkt exzellent wohnt. Aus
irgendeinem Grund bekommt diese Ecke deutlich mehr Swell ab, als der Süden und
erwies sich als deutlich beständiger und vor allem größer als erwartet. Außerdem
gibt es noch eine ganze Reihe von Optionen rund um den Main Spot. Abschließend
sei an dieser Stelle abermals festgestellt, gut dass wir von den Kanaren weit,
weit weg sind...
Santana
Warm-Water-Ponta Pequena
Balkonien II
Aussicht
Kanye West Board
Inside
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Um die Ecke
Sk8 or die
Allerdings...
Insel-Wasch-Tag








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