Nachdem
im Lufthansa Bordmagazin Ghana zuletzt als mögliche neue Surfdestination
proklamiert wurde standen wir kurz vor Neujahr urplötzlich unter erheblichen
Zeitdruck. Schließlich fehlte uns noch eine surftechnische Erkundung der
Küstenlinie gen Osten, Richtung Togo. Diese sollte noch abgeschlossen werden
bevor sich der Surf-Massentourismus auch hier nicht mehr vom andauernden
Bürgerkrieg, Ebola, Malaria, Visum und generell Afrika abhalten lässt und das
Land sowie dessen Küsten überflutet. Es kann nicht mehr lange dauern, zum Glück
wurde das Visum -mal wieder- verteuert, grandioser Schachzug, das kurbelt den
vielerorts beschworenen Tourismus sicherlich an.
Nicht ganz bis zur togolesischen Hauptstadt Lome
haben wir es dann auch tatsächlich geschafft. Ähnlich weit weg von Accra wie
die bekannte Western Region, nahe der Mündung des Volta gelegen und mit
deutlich spürbarem frankophilen, togolesischen Einfluss. Weiter mussten wir
aber auch nicht, Unterkunft und Region waren sehr angenehm und die Wellen haben
ihren Teil zu unserem Wohlergehen beigetragen.
Alles in allem keine schlechte Ausbeute für die
statistisch gesehen schlechteste Jahreszeit für surftechnisch gute Bedingungen.
Im herrschenden strengen Harmattan außerdem extrem gut aushaltbar durch die
Versorgung mit exzellenten südafrikanischen Wein und damit ein 1a Auftakt fürs
neue Jahr. So kann es weitergehen.





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