Mittwoch, 17. Oktober 2018

Via Ferrata

Freunde des weißen Sports, liebe Bergkameraden, kurz vor der aktuell vorherrschenden pädagogikfreien und wassersportreichen Zeit, wurde sich als Kontrast von der Redaktion noch zu einer erneuten Expedition in höhere Lagen entschieden. Dabei war mit dem Mt. Osuwangyo -Anm. d. Red.: Gruss nach Muizenberg!- das Ziel der Reise bereits bekannt, allerdings sollte eine geringfügig geänderte Routenführung dieses Mal für deutlich mehr Schweiß und Schrammen sorgen als bei der Erstbesteigung. 


Ohne fachkundige GM-Führung wäre es dabei bereits schon völligst undenkbar gewesen auch nur den Einstiegspunkt der neuen Route in den Berg zu finden, welche uns -ab von allen Pfaden- abwechselnd durch den Busch und einige nutzbare felsige Passagen auf den Gipfel führen sollte. Das erste von Mutter Natur angebotene Lehrziel „bushwacking“ wurde dann auch bereits auf den ersten Metern erfolgreich zum Lernziel aller Teilnehmer gemacht. Meter für Meter, Zentimeter für Zentimeter durch den Busch.




Nach dem ersten Level bushwacking ging es über eine Art ghanaische Via Ferrata zum Basis- bzw BBQlager auf halbem Weg zum Gipfel. Basic BBQ-Frühstück abseits der Ziviliation mit Blick auf Volta und Shai Hills am frühen Sonntagmorgen entschädigt für jeden Meter Kampf im Unterholz.






Der zweite Abschnitt zum Gipfel war dann eine ziemlich exakte Spiegelung des ersten Teils. Auf eine entspannte Kletterpartie folgte eine gepflegte Stunde Kampf mit der Machete mit dem Unterholz. Bei ansteigenden Temperaturen waren alle Beteiligten einigermaßen froh als um die Mittagszeit der Gipfel erreicht war.  






Nach kurzer Pause dort folgte eine -ebenso kurze- Diskussion ob für den Abstieg noch eine Alternativroute zum herkömmlichen Pfad machbar sei einzuschlagen. Leider waren dazu die Wasservorräte zu gering und wir mussten den standardisierten Abstieg wählen.

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