Sonntag, 11. August 2019

Im Westen wie im Osten




Nach einer an Kultur und Sozialisation reichen, wenn auch chronologisch leicht verkürzten, pädagogikfreien Zeit auf dem alten Kontinent ist die Redaktion mittlerweile seit drei Wochen zurück im Herz der Finsternis. Aus physiologischer Sicht ist die Rückkehr durchaus sinnvoll, hat das wochenlange Leben in der westlichen Überflussgesellschaft bereits ausreichend Tribut an gefühlt zugelegten Bruttoregistertonnen gefordert. Dennoch eine sehr angenehme Zeit mit alten und neuen, alten Menschen die den Wechsel zwischen den Welten stets sehr angenehm für uns gestaltet haben. Danke an dieser Stelle an alle beteiligten Akteure!


 



Die Rückkehr auf den dunklen Kontinent, in die vorherrschende Regenzeit und zusammenhängend besten Bedingungen zum Ausüben von Wassersport im südlichen Atlantik, fiel der Redaktion dann entsprechend leicht. Dabei lediglich mit kleineren Widrigkeiten, bspw. mit dem Schweißen eines gebrochenen Getriebegehäuses oder dem mittlerweile standardisierten, zeitaufwendigem Beschaffen von variablen -teilweise natürlich völlig sinnfreien aber dafür kostspieligen- Papieren konfrontiert, erleichtern andererseits Lebensfreude, Humor und Gelassenheit der Einheimischen die Ankunft sehr. Diese Freundlichkeit, egal ob man am Flughafen zufällig auf Bekannte trifft, irgendwo sonstwo auf Kollegen oder Mitarbeiter oder mit einer Panne am Straßenrand steht, sucht sicherlich weltweit ihresgleichen.
 








Dies in Kombination mit den herrschenden Bedingungen im Atlantik, Anm. d. Redaktion von Surfline Ghana: es gab drei solide Swells, lässt über nahezu alles andere Hinwegsehen. So spielt es dann bspw. auch keine Rolle mehr, dass man im altehrwürdigen Tills Beach Resort in knapp fünf Jahren mittlerweile mit dem fünften Manager konfrontiert wird, speziell da sich ansonsten natürlich grundlegend wenig ändert bis nichts. Was die Redaktion außerordentlich befürwortet, man will schließlich auch weiterhin den bewährten, besten Camping-Flair.









Alternativ konnte bei diesen Bedingungen auch der Osten des Landes endlich wieder in Bestform besucht werden. Zwar ohne Camping-Flair, dafür in exzellenter, inspirierender internationaler Gesellschaft und bei absoluten Bilderbuchbedingungen. Die Fahrt in den Osten hat sich erneut mehr als gelohnt.

 






So wurden die vergangenen Wochen mit Testfahrten des Getriebegehäuses wie geplant zwischen den bevorzugten Destinationen dreimal westlich sowie einmal östlich der Hauptstadt verbracht. Alle Fahrten konnten erfolgreich absolviert, die in Europa gewonnenen Bruttoregistertonnen abgetragen werden und die Redaktion ist überaus zufrieden und ausgesurft. Der Blick auf die Wetterkarte zeigt bereits die nächste Bewegung im Ozean, allerdings zeigt der Blick auf den Kalender auch den anstehenden Beginn der neuen pädagogischen Spielzeit an. Die Redaktion verbleibt an dieser Stelle in der Hoffnung dass sich dies gewohnt gut vereinbaren lässt.


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